Die Geschichte der Gebirgsschützen in Miesbach reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Bereits lange vor der offiziellen Wiedergründung im Jahr 1979 waren die Miesbacher Schützen ein wichtiger Bestandteil der Landesverteidigung sowie des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens.
Die folgende Chronik zeigt wichtige Meilensteine unserer Kompanie und wird fortlaufend ergänzt.
Landfahnen unter Herzog Maximilian.
Reichsgraf Georg von Maxlrain bildet in der Grafschaft Hohenwaldeck eine Truppe der Landwehr-Gebirgsschützen.
Oberst Wilhelm Graf von Hohenwaldeck stellt ein Miesbacher Schützenregiment auf.
Trotz des Verbots einer Beteiligung durch den Reichsgrafen von Hohenwaldeck sterben zehn seiner Untertanen in der Sendlinger Mordweihnacht.
Der Schlierseer Vogteirichter Zwickl beschwert sich über den Miesbacher Amtmann, der auch Schlierseer Untertanen zur Musterung in die Landesdefension nach Miesbach beordert.
Padureneinfall in Miesbach.
Die bereits von den Hohenwaldeckern ausgezahlten neun Gulden für die sogenannten „Hosen-Schießerten“ werden vom bayerischen Kurfürsten übernommen.
Amtmann Spitzl von Miesbach schreibt, die Miesbacher Kompanie bestehe bereits seit „unfürdenklichen Zeiten“.
In einem Reisebericht des Freisinger Bischofs von Felden werden die Miesbacher Marktschützen sowie ihre braunen Joppen und grünen Hüte erwähnt.
Organisation eines Miesbacher Militär-Schützencorps. Den Schützen wird das Führen einer Fahne zu Fronleichnam erlaubt. Diese Fahne befindet sich heute im Miesbacher Heimatmuseum.
Das eingereichte Reglement des Militär-Schützencorps wird von der kurfürstlichen Regierung bis auf Weiteres nicht genehmigt.
Organisation eines Corps baierischer Gebirgsschützen in den beiden Forstinspektionen Miesbach und Werdenfels.
Errichtung einer bürgerlichen Militär-Füsilier-Kompanie als Nationalgarde im Markt Miesbach.
König Max Joseph I. würdigt in einem Dekret vom 2. September den Mut der Miesbacher Gebirgsschützen im Krieg gegen die Tiroler im Jahr 1809.
Verleihung eines Wappens an den Markt Miesbach.
Neubelebung des Gebirgsschützenwesens im Bezirk Miesbach.
Mit der Gebirgsschützenordnung von Oberbayern wird die Kompanie Parsberg–Miesbach als eine der ersten Kompanien im Bezirk Miesbach bestätigt.
21 Miesbacher sind aufgrund des Bürgermilitärs Mitglieder der Kompanie Parsberg.
Am 1. Januar werden die Landwehr und mit ihr die Gebirgsschützenkompanien aufgelöst.
Im Miesbacher Anzeiger erscheint ein Aufruf zur Teilnahme am Seelenamt für den ehemaligen Parsberger Hauptmann Johann Kinshofer.
Wiedergründung der Gebirgsschützenkompanie Miesbach–Parsberg–Wies.
Die von der Kompanie renovierte Stoibkapelle wird eingeweiht. Außerdem findet gemeinsam mit dem Trachtenverein Miesbach die erste Aufführung der Lebenden Krippe statt.
Gründung der Sportschützenabteilung der Gebirgsschützenkompanie.
Ausrichtung des Patronatstags in Miesbach.
Weihe einer Kopie der historischen Gebirgsschützenfahne von 1801 als Zweitfahne der Kompanie.
Die unterirdische Schießanlage in der Senator-H.-L.-Voigt-Sportanlage am Windfeld wird eingeweiht.
Am 11. Juli startet die erste Internetseite der Gebirgsschützenkompanie Miesbach–Parsberg–Wies.
Diese Chronik wird in den kommenden Monaten schrittweise ergänzt und erweitert. Weitere Ereignisse, Bilder und Erinnerungen aus der jüngeren Geschichte unserer Kompanie werden nach und nach aufgenommen.